Eine optimale Zeitschriftenauswahl zum Trainieren für die linguistische Olympiade gibt es nicht. Verbindliche Lektüre wie Lexika und Wörterbücher sind besser.
„Deutsche Sprache – schwere Sprache“ – das sagt ein altes Sprichwort und es hat durchaus seine Berechtigung. Mit der letzten Rechtschreibreform hat es bereits einige interessante Vereinfachungen gegeben, nur müssten die sich erst einmal in den Köpfen der Menschen fest setzen. Eltern und Großeltern haben in der Schule noch gelernt, dass es „Schiffahrt“ und nicht „Schifffahrt“ heißt. Für sie sieht die moderne Orthografie einfach nur komisch aus. Einige Sachen wie das „Foto“ statt dem altertümlichen „Photo“ dagegen haben sich schon durchsetzen können.
Doch wie bekommt man die korrekte Schriftsprache am besten in seinen Kopf?
Gibt es die optimale Zeitschriftenauswahl zum Trainieren für die linguistische Olympiade? – Wohl eher nicht. Zwar sind die Journalisten meisten sattelfest, was die Rechtschreibung betrifft, doch so manches Computerprogramm macht ihren Bemühungen um korrektes Deutsch einen dicken Strich durch die Rechnung. Damit ist der Strich durchaus wörtlich gemeint, denn er zeigt sich in Form der Bindestriche, die zum optimalen Füllen der Spalten oftmals auch an Stellen gesetzt werden, wo sie gar nicht hingehören. Die von den Redakteuren diktierten Artikel werden oftmals von Minijobbern abgetippt, die teilweise zu den Rentnern gehören, die sich zu ihrer schmalen Rente etwas dazu verdienen müssen. Die Kenntnis der kompletten neuen Rechtschreibung sollte man dort besser nicht voraus setzen. Lexika und Wörterbücher sind eine weitaus besser Alternative für das Training, wenn man sich bei der linguistischen Olympiade weit vorn platzieren möchte.