Die optimale Zeitschriftenauswahl zum Trainieren für die linguistische Olympiade

Eine optimale Zeitschriftenauswahl zum Trainieren für die linguistische Olympiade gibt es nicht. Verbindliche Lektüre wie Lexika und Wörterbücher sind besser.
Deutsche Sprache – schwere Sprache“ – das sagt ein altes Sprichwort und es hat durchaus seine Berechtigung. Mit der letzten Rechtschreibreform hat es bereits einige interessante Vereinfachungen gegeben, nur müssten die sich erst einmal in den Köpfen der Menschen fest setzen. Eltern und Großeltern haben in der Schule noch gelernt, dass es „Schiffahrt“ und nicht „Schifffahrt“ heißt. Für sie sieht die moderne Orthografie einfach nur komisch aus. Einige Sachen wie das „Foto“ statt dem altertümlichen „Photo“ dagegen haben sich schon durchsetzen können.

Doch wie bekommt man die korrekte Schriftsprache am besten in seinen Kopf?
Gibt es die optimale Zeitschriftenauswahl zum Trainieren für die linguistische Olympiade? – Wohl eher nicht. Zwar sind die Journalisten meisten sattelfest, was die Rechtschreibung betrifft, doch so manches Computerprogramm macht ihren Bemühungen um korrektes Deutsch einen dicken Strich durch die Rechnung. Damit ist der Strich durchaus wörtlich gemeint, denn er zeigt sich in Form der Bindestriche, die zum optimalen Füllen der Spalten oftmals auch an Stellen gesetzt werden, wo sie gar nicht hingehören. Die von den Redakteuren diktierten Artikel werden oftmals von Minijobbern abgetippt, die teilweise zu den Rentnern gehören, die sich zu ihrer schmalen Rente etwas dazu verdienen müssen. Die Kenntnis der kompletten neuen Rechtschreibung sollte man dort besser nicht voraus setzen. Lexika und Wörterbücher sind eine weitaus besser Alternative für das Training, wenn man sich bei der linguistischen Olympiade weit vorn platzieren möchte.

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Deutsch gesprochen vs. geschrieben

Mark Twain sagte einmal: “Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfürchtig zu den toten Sprachen hinüber getragen werden, denn nur die Toten haben die Zeit sie zu lernen.” Er wird gewusst haben, warum.

Das Deutsche stellt nicht nur als Fremdsprache eine Herausforderung dar, sondern bringt auch den Muttersprachler mitunter zum Grübeln. Mit vielen anderen Sprachen gemein hat es dabei die Eigenschaft, dass zwischen gesprochener und geschriebener Sprache oft große Unterschiede bestehen, ungeachtet der Erscheinungen der zahllosen Dialekte.
Da wäre zum einen die Aussprache. Das Deutsche verzichtet beispielsweise darauf, die Länge eines Vokals zu notieren. Darum heißt es: “ich gehe weg” und auch “ich gehe den Weg”, und nicht etwa “weeg”. Das -e- als solches ist auch sonst problematisch, neigt es doch dazu, in der gesprochenen Sprache zu verschwinden: wir sagen “Gabl” statt Gabel, “redn” statt reden, oder: “Ich geh’ dann mal”. Kryptisch für den Erlerner der Rechtschreibung ist auch das Phänomen der Auslautverhärtung: ob “Rad” oder “Rat”, gesprochen wird immer ein [-t].

Neben diesen und weiteren Aussprachefragen kennt die Schriftsprache auch grammatische Konstruktionen, die man tatsächlich niemals zu hören bekommt: So wird das Präteritum (“ich ging”) eigentlich immer durch ein Perfekt (“ich bin gegangen”) ersetzt. Auch das Futur II, für eine abgeschlossene Handlung in der Zukunft (“morgen werde ich etwas getan haben”), wird im Dialog wohl niemand in den Mund nehmen. Nahezu berühmt ist der schleichende Verfall eines ganzen Kasus: “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”.
Hier stellt man sich schließlich die Frage: Ist die gesprochene Sprache “falsch”? Das ist eine Frage der Definiton und Wertung: Alle Sprachen entwickeln sich ständig weiter, die Kompedien der Grammatik und des Wortschatzes gewöhnlich nicht. Ob nun “dem Peter sein Buch” oder “das Buch von Peter” oder “Peters Buch” – irgendwie ist es doch alles Deutsch.

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Neue und alte Rechtschreibung – immer noch Verwirrung zu spüren

Der Wechsel von der alten auf die neue Rechtschreibung sorgt bei vielen Menschen noch für große Verwirrung. Das ist vor allem deshalb so, weil es binnen kurzer Zeit gleich mehrere Reformen gegeben hat. Da kann man glatt neidisch auf die Engländer und Amerikaner werden, bei denen es einerseits nicht so viele Ausnahmen zum Standard gibt und die andererseits bis auf Eigennamen durchweg alles klein schreiben. Würde das eins zu eins auf die deutsche Rechtschreibung übertragen, hätte so mancher Schüler deutlich bessere Noten in seinen Diktaten und Aufsätzen.

Wer bis ein Jahrzehnt vor der Jahrtausendwende die Schule abgeschlossen hat, hat noch gelernt, dass die Schifffahrt bloß mit zwei „f“ geschrieben wird. Die neue Rechtschreibung ist an der Stelle zwar deutlich logischer, denn im Endeffekt ist das Wort ja aus „Schiff“ und „Fahrt“ zusammen gesetzt, aber für die „Alt-Orthografen“ sieht das einfach komisch aus. An anderen Stellen ist ebenfalls vereinfacht worden. Das gilt vor allem bei der Kommasetzung. Die Eltern mussten sich noch mit mehr als 30 Kommaregeln plagen, während die Sprösslinge heute nur noch neun Stück kennen müssen. Ein gutes Beispiel ist das Einfügen von wörtlicher Rede. Musste sie früher zusätzlich zu den Anführungszeichen noch in Kommata gesetzt werden, reichen heute die Anführungszeichen völlig aus. Na ja, wer sich über die Verwirrung durch die alte und neue Rechtschreibung ärgert, der sollte einen Blick in andere Länder werfen. Dort werden sogar Eigennamen einfach eingekürzt und noch lustiger ist die Gestaltung der Artikel „le“ und „la“ im Französischen.

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Woher kommt die Sprachentwicklung „Gambling“?

Bei der Sprachentwicklung „Gambling“ handelt es sich um eine Ergänzung der englischen Vokabel „Game“ für Spiel. Die englische Sprache kennt beim Präsenz eine zusätzliche Unterscheidung dahingehend, das etwas just in diesem Moment ausgeführt wird. Das wird in den Verben mit der Endung „ing“ gekennzeichnet. Das würde in substantivierter Form zum grammatikalisch korrekten Begriff „Gaming“ führen. Um eine Unterscheidung zwischen den Formen des Spiels zu treffen, die zum reinen Vergnügen gezockt werden können, und denen, die einer Wette gleich um Geld gespielt werden, hat sich es die Sprachentwicklung „Gambling“ gegeben.

Dieser Begriff wird für Geldwetten angewendet. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Bezeichnungen der Kontrollbehörden. Als Gaming Controll Boards werden die Behörden bezeichnet, die in einem eng begrenzten geografischen Gebiet für die Regulierung des Spielbetriebs zuständig sind. In England wurde 2005 die Gambling Commission als Regulierungsbehörde im Auftrag der Regierung eingeführt. In ihre Zuständigkeit fallen Casinos und private Lotterien. Sie sind gleichzeitig auch für die Einhaltung der Bestimmungen zum Schutze Jugendlicher vor der Spielsucht zuständig und beraten diesbezüglich auch die Regierung.

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Die gängigen Begriffe im Poker Jargon

Wer sich beim Spielen mit Profis an einen Tisch setzen möchte, der sollte nicht nur die Regeln der verschiedenen Spielvarianten, sondern auch einige Grundbegriffe aus dem Poker Jargon unbedingt kennen. So ist mit dem Begriff „Flop“ nicht etwa ein von vornherein verlorenes Spiel oder eine leicht zu knackende Runde aus Spielern gemeint, sondern es handelt sich um die ersten Drei Karten, die bei der Spielart „Hold’em“ für die gemeinschaftliche Nutzung auf den Tisch gelegt werden. Mit „Blind“ wird auch kein kursichtiger Spieler bezeichnet, sondern damit wird der Zwangseinsatz gemeint, der von den beiden Spielern auf der linken Seite des Dealers zu Beginn des Spiels auf den Tisch gelegt müssen. Der Dealer beim Pokern verkauft übrigens keine verbotenen Waren, sondern ist der jeweilige Kartengeber.

So mancher ungeübte Zocker mag sich auch fragen, was ein Fluß auf dem Pokertisch zu suchen hat. Ganz einfach, als „River“ wird die letzte Gemeinschaftskarte bezeichnet, die bei der „Hold’em“ Variante auf den Tisch gelegt wird. Wer eine vollständige Liste der im Poker Jargon haben möchte, der wird zum Beispiel in der Online Enyzklopädie Wikipedia fündig, wenn er nach dem Stichwort Pokerbegriffe suchen lässt. Dort wird auch erklärt, was unter einem Bad Beat zu verstehen ist oder worauf man sich einstellen muss, wenn man zum Beispiel an einen Cash Game teilnehmen möchte.

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Welchen Einfluss Casino Spiele auf die deutsche Sprache haben

Bloß gut, dass heute in den Schulen sehr früh schon Englisch als Fremdsprache angeboten wird und das zum Pflichtfach erhoben worden ist. Sonst würde man als „kochechter“ Deutscher mit der eigenen Umgangsprache nicht mehr klar kommen. Vielen Menschen ist gerade jetzt erst aufgefallen, welchen Einfluss Casino Spiele auf die deutsche Sprache haben. Früher wurde der Spielautomat einfach und deutsch als Spielautomat oder alternativ als „einarmiger Bandit“ bezeichnet. Heute spricht man von einer Slotmaschine.

Also Slots siedelt man eigentlich am Computer und am Fernseher an. Obwohl es dafür auch ein deutsches Wort gibt, das schlicht und einfach Kartenschacht bedeutet. Darunter kann man sich wenigstens etwas vorstellen. Die armen alten Leutchen, die nie im Leben Englisch gelernt haben! Fehlte bloß noch, dass die Banken in ihren Bedienungsanleitungen für den Geldautomaten künftig auch statt Kartenschlitz die Bezeichnung Slot verwenden. Früher waren bei uns beim Roulette die runden Plastikmünzen entweder Münzen oder Spielsteine. Heute sind das Jetons oder Chips. Und dabei sind die meisten Menschen der festen Überzeugung, Chips wären etwas zum Essen. Welchen Einfluss Casino Spiele auf die deutsche Sprache haben, zeigt, dass es eigentlich völlig überflüssig ist, eine internationale Kunstsprache zu schaffen. Die Sprachen nähern sich auch so immer weiter aneinander an.

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Bei Buchstabier Olympiaden vordere Plätze erreichen

Eigentlich stammen die Buchstabier Olympiaden aus Amerika, doch auch in Deutschland erfreuen sie sich inzwischen größer Beliebtheit. Viele Schulen nutzen diese Möglichkeit, um ihre Schüler zu besseren Leistungen im Fach Deutsch bringen zu können. Auch auf die in der Schule zu erlernenden Fremdsprachen lassen sich die Buchstabier Olympiaden als motivierende Lernhilfe einsetzen. Das ist natürlich besonders interessant, wenn die Teilnehmer die Begriffe vorher noch von einer Sprache in die andere übersetzen müssen. Vor allem das schnelle Erfassungsvermögen und ein gutes Gedächtnis sind dabei gefragt. Viele der erfolgreichen Teilnehmer visualisieren das zu buchstabierende Wort auch. Es entsteht quasi als Bild vor dem inneren Auge und wird einfach abgelesen. Dafür gibt es effektive Möglichkeiten, sich auf die Buchstabier Olympiaden vorbereiten zu können. Sie können durchaus auch spielerischer Natur sein.

Wer zum Beispiel häufig Scrabble spielt, der prägt sich das Aussehen der Wörter und Begriffe sehr gut ein. Eine gute Möglichkeit ist es auch, einzelne Texte rückwärts Wort für Wort zu lesen und dabei trotzdem den Inhalt zu erfassen. Für die Buchstabier Olympiaden werden meistens die Kennungen des internationalen Funkalphabets verwendet. Dadurch können vor allem bei internationalen Wettbewerben gleiche Bedingungen für alle Teilnehmer geschaffen werden.

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Sprachentwicklung in der Schule – von komisch bis kritisch zu deftig

Sprache ist arbiträr – willkürlich. Wer kommuniziert, der nimmt sich, was er braucht. Da können Sprachwissenschaftler gegen die angebliche Flut von Anglizismen im Deutschen noch so laut jammern, Politiker den sprachlichen Verfall von der einstigen Elite deutscher Dichter und Denker zum fragwürdigen Habitus der heutigen Jugendsprache anprangern, oder TV-Redaktionen die grundsätzlich skandalöse Entwicklung junger Menschen plakativ ins Bild setzen. Es nutzt nichts. „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“ Diese Anklage stammt nicht von neulich aus einer Boulevardzeitung, sondern notierte der griechische Philosophen Sokrates im vierten Jahrhundert vor Christus. Die Unsicherheit der Eltern gegenüber ihren Sprösslingen aufgrund der Sprache, dem Habit oder auch Musikgeschmack ist also nicht neu. Jugendsprache ist ein Kodex, mit dem sich Heranwachsende – wie auch mit ihrem Verhalten oder Äußerlichkeiten – bewusst von der Elterngeneration absetzen. Würden junge Menschen kritiklos alles von ihren Eltern übernehmen, gäbe es keine Entwicklung. Und deshalb übernehmen Kinder auch niemals die einstige Jugendsprache ihrer Eltern.

Als Mutter eines heranwachsenden Sohnes und studierte Germanistin verfolge ich seit Jahren interessiert die Wandlung jugendsprachlicher Wortschöpfungen. Was in grauer Vorzeit mal „skurril“ war, mutierte während meiner Schulzeit zum „cool“ und in meiner Studienzeit zum „abgefahren“. Mittlerweile bringt mein Sohn die neuesten Trends mit nach Hause. Nach seinem ersten Schultag auf dem Gymnasium erfuhr ich, dass statt „abgefahren“ nun „krass“ angesagt ist. Jetzt steuert er auf das Abitur zu, und aus „krass“ ist „malle“ geworden. Jugendsprache ist weniger ein Zeugnis geistigen Verfalls, sondern eine phantasievolle Umdeutung von Begriffen. Darin steckt nicht selten auch Kritik. Wenn der Bankautomat „Schottergott“ heißt oder die Rente „Abwrackprämie“, dann ist das auf den ersten Blick respektlos, auf den zweiten Blick hinterfragend. Jugendsprache ist natürlich auch deftig. Leicht distinguiert war ich zunächst, als mein Sohn neulich fragte: „Boah Mami, wo ist die Stoffschere? Diese Arschfaxe nerven!“ Als ich verstand, was er meinte (die Waschanleitungen, die peinlicherweise gerne hinten aus der Hose hängen), hab ich sehr gelacht. Ich fand den Begriff großartig.

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Denglisch – Slots statt Spielautomaten

Bei genauerer Betrachtung besteht die deutsche Sprache aus sehr vielen Fremdworten. Die meisten Begriffe der traditionellen Umgangssprache kommen aus dem Lateinischen und dem Griechischen. Sie haben sich im Laufe der Zeit abgeschliffen. Doch in jüngster Zeit ist eine immer größere Tendenz zur Verwendung von englischen Vokabeln zu beobachten. Dass dann im Denglisch Slots statt Spielautomaten gesagt wird, hat im konkreten Fall den Vorteil, dass die Vokabel viel kürzer und noch dazu international verständlich ist. Und Beats klingt ja wohl auch besser, als wenn man sie deutsch korrekt als Bassklänge bezeichnen würde.

Außerdem kann es ansonsten zu Verwechslungen kommen. Snowboard bedeutet wörtlich übersetzt zum Beispiel Schneebrett. Der Begriff Schneebrett stammt jedoch traditionell aus der Lawinenkunde. Und weiter geht es mit dem Handy. Wer möchte denn dazu schon gern „tragbares Kommunikationsgerät“ sagen? Oder die Flatrate als pauschal bezahlte innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu erbringende Dienstleistung bezeichnen? Ursprünglich gab es Bemühungen, eine internationale Kunstsprache entwickeln und einführen zu wollen. Die aktuellen Trends scheinen das überflüssig zu machen, denn die Übernahme von Fremdworten in den allgemeinen deutschen Sprachgebrauch sorgt auch so dafür, dass in der Verständigung immer mehr sprachliche Barrieren von ganz allein zu Fall gebracht werden. Das trifft nicht nur für das Englische, sondern auch für das Französische zu. Begriffe wie Affaire und ein Gespräch vis a vis zu führen, werden schon seit langer Zeit als völlig selbstverständlicher Bestandteil der deutschen Umgangssprache verwendet.

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Die moderne Sprachentwicklung in Online Casinos

Wem ist es noch nicht aufgefallen, dass die Zahl der Online Casinos stetig wächst. Immer mehr Spielwillige zocken auf diversen Onlineportalen um Gewinne einzuheimsen. Nun gut, da ich auch einige Kollegen habe, die diesem eher zeitverschwenderischen Hobby nachgehen, ich aber auch kein Spielverderber sein wollte, haben wir zusammen einen Abend vereinbart, an dem wir gemeinsam in einem Online Casino beim Pokern gegeneinander spielen wollten. Ich ging davon aus, dass ich mit meinen knappen 40 Lenzen keine Probleme haben werden, bin ich doch selbst im Besitz eines Internetanschlusses und beinahe täglich im Netz unterwegs.

Die Anmeldung und das Einloggen verliefen ohne Schwierigkeiten. Als ich dann das Casino betreten hatte, den Online-Spieltisch meiner Kollegen ausfindig gemacht hatte, wurde ich schon begrüßt: „UR2L8“. Antwort meinerseits: „Ich wünsche auch allen einen guten Abend!“ Der Kommentar ließ nicht lange auf sich warten: „LOS!“ „Auch gut“, dachte ich mir, „dann fangen wir halt an, wenns so eilig ist.“ Nach ein paar Spielrunden kam von einem Kollegen eine Nachricht: „BBIAB“. „Bier ist immer gut, ich hol mir auch eins,“ gab ich zurück. Als ich mir mein Bier geholt und mich wieder vor den Rechner gesetzt hatte, las ich den Kommentar eines Kollegen: „Hast du überhaupt eine Ahnung, was das alles heißt? Nicht Bier, das heißt Bin gleich wieder da und UR2L8 heißt du bist zu spät . Wohl noch nie was von Chatsprache gehört?“ „Nein,“ tippte ich verlegen ein „es ist schon spät, ich will morgen fit sein.“ „GN8“ kam zurück. Ich hab mich nie wieder mit meinen Kollegen zu so einer Aktion verabredet. Ich möchte mit meinem Gegenüber normal Kommunizieren und nicht Sätze wie „Hi, TGIF. JFYI 10S-Treff TN8 @8. TTYL. CUL8R, Eoc.“ um die Ohren gehauen bekommen.

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