Woher kommt die Sprachentwicklung „Gambling“?

Bei der Sprachentwicklung „Gambling“ handelt es sich um eine Ergänzung der englischen Vokabel „Game“ für Spiel. Die englische Sprache kennt beim Präsenz eine zusätzliche Unterscheidung dahingehend, das etwas just in diesem Moment ausgeführt wird. Das wird in den Verben mit der Endung „ing“ gekennzeichnet. Das würde in substantivierter Form zum grammatikalisch korrekten Begriff „Gaming“ führen. Um eine Unterscheidung zwischen den Formen des Spiels zu treffen, die zum reinen Vergnügen gezockt werden können, und denen, die einer Wette gleich um Geld gespielt werden, hat sich es die Sprachentwicklung „Gambling“ gegeben.

Dieser Begriff wird für Geldwetten angewendet. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Bezeichnungen der Kontrollbehörden. Als Gaming Controll Boards werden die Behörden bezeichnet, die in einem eng begrenzten geografischen Gebiet für die Regulierung des Spielbetriebs zuständig sind. In England wurde 2005 die Gambling Commission als Regulierungsbehörde im Auftrag der Regierung eingeführt. In ihre Zuständigkeit fallen Casinos und private Lotterien. Sie sind gleichzeitig auch für die Einhaltung der Bestimmungen zum Schutze Jugendlicher vor der Spielsucht zuständig und beraten diesbezüglich auch die Regierung.

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Die gängigen Begriffe im Poker Jargon

Wer sich beim Spielen mit Profis an einen Tisch setzen möchte, der sollte nicht nur die Regeln der verschiedenen Spielvarianten, sondern auch einige Grundbegriffe aus dem Poker Jargon unbedingt kennen. So ist mit dem Begriff „Flop“ nicht etwa ein von vornherein verlorenes Spiel oder eine leicht zu knackende Runde aus Spielern gemeint, sondern es handelt sich um die ersten Drei Karten, die bei der Spielart „Hold’em“ für die gemeinschaftliche Nutzung auf den Tisch gelegt werden. Mit „Blind“ wird auch kein kursichtiger Spieler bezeichnet, sondern damit wird der Zwangseinsatz gemeint, der von den beiden Spielern auf der linken Seite des Dealers zu Beginn des Spiels auf den Tisch gelegt müssen. Der Dealer beim Pokern verkauft übrigens keine verbotenen Waren, sondern ist der jeweilige Kartengeber.

So mancher ungeübte Zocker mag sich auch fragen, was ein Fluß auf dem Pokertisch zu suchen hat. Ganz einfach, als „River“ wird die letzte Gemeinschaftskarte bezeichnet, die bei der „Hold’em“ Variante auf den Tisch gelegt wird. Wer eine vollständige Liste der im Poker Jargon haben möchte, der wird zum Beispiel in der Online Enyzklopädie Wikipedia fündig, wenn er nach dem Stichwort Pokerbegriffe suchen lässt. Dort wird auch erklärt, was unter einem Bad Beat zu verstehen ist oder worauf man sich einstellen muss, wenn man zum Beispiel an einen Cash Game teilnehmen möchte.

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Welchen Einfluss Casino Spiele auf die deutsche Sprache haben

Bloß gut, dass heute in den Schulen sehr früh schon Englisch als Fremdsprache angeboten wird und das zum Pflichtfach erhoben worden ist. Sonst würde man als „kochechter“ Deutscher mit der eigenen Umgangsprache nicht mehr klar kommen. Vielen Menschen ist gerade jetzt erst aufgefallen, welchen Einfluss Casino Spiele auf die deutsche Sprache haben. Früher wurde der Spielautomat einfach und deutsch als Spielautomat oder alternativ als „einarmiger Bandit“ bezeichnet. Heute spricht man von einer Slotmaschine.

Also Slots siedelt man eigentlich am Computer und am Fernseher an. Obwohl es dafür auch ein deutsches Wort gibt, das schlicht und einfach Kartenschacht bedeutet. Darunter kann man sich wenigstens etwas vorstellen. Die armen alten Leutchen, die nie im Leben Englisch gelernt haben! Fehlte bloß noch, dass die Banken in ihren Bedienungsanleitungen für den Geldautomaten künftig auch statt Kartenschlitz die Bezeichnung Slot verwenden. Früher waren bei uns beim Roulette die runden Plastikmünzen entweder Münzen oder Spielsteine. Heute sind das Jetons oder Chips. Und dabei sind die meisten Menschen der festen Überzeugung, Chips wären etwas zum Essen. Welchen Einfluss Casino Spiele auf die deutsche Sprache haben, zeigt, dass es eigentlich völlig überflüssig ist, eine internationale Kunstsprache zu schaffen. Die Sprachen nähern sich auch so immer weiter aneinander an.

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Bei Buchstabier Olympiaden vordere Plätze erreichen

Eigentlich stammen die Buchstabier Olympiaden aus Amerika, doch auch in Deutschland erfreuen sie sich inzwischen größer Beliebtheit. Viele Schulen nutzen diese Möglichkeit, um ihre Schüler zu besseren Leistungen im Fach Deutsch bringen zu können. Auch auf die in der Schule zu erlernenden Fremdsprachen lassen sich die Buchstabier Olympiaden als motivierende Lernhilfe einsetzen. Das ist natürlich besonders interessant, wenn die Teilnehmer die Begriffe vorher noch von einer Sprache in die andere übersetzen müssen. Vor allem das schnelle Erfassungsvermögen und ein gutes Gedächtnis sind dabei gefragt. Viele der erfolgreichen Teilnehmer visualisieren das zu buchstabierende Wort auch. Es entsteht quasi als Bild vor dem inneren Auge und wird einfach abgelesen. Dafür gibt es effektive Möglichkeiten, sich auf die Buchstabier Olympiaden vorbereiten zu können. Sie können durchaus auch spielerischer Natur sein.

Wer zum Beispiel häufig Scrabble spielt, der prägt sich das Aussehen der Wörter und Begriffe sehr gut ein. Eine gute Möglichkeit ist es auch, einzelne Texte rückwärts Wort für Wort zu lesen und dabei trotzdem den Inhalt zu erfassen. Für die Buchstabier Olympiaden werden meistens die Kennungen des internationalen Funkalphabets verwendet. Dadurch können vor allem bei internationalen Wettbewerben gleiche Bedingungen für alle Teilnehmer geschaffen werden.

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Sprachentwicklung in der Schule – von komisch bis kritisch zu deftig

Sprache ist arbiträr – willkürlich. Wer kommuniziert, der nimmt sich, was er braucht. Da können Sprachwissenschaftler gegen die angebliche Flut von Anglizismen im Deutschen noch so laut jammern, Politiker den sprachlichen Verfall von der einstigen Elite deutscher Dichter und Denker zum fragwürdigen Habitus der heutigen Jugendsprache anprangern, oder TV-Redaktionen die grundsätzlich skandalöse Entwicklung junger Menschen plakativ ins Bild setzen. Es nutzt nichts. „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“ Diese Anklage stammt nicht von neulich aus einer Boulevardzeitung, sondern notierte der griechische Philosophen Sokrates im vierten Jahrhundert vor Christus. Die Unsicherheit der Eltern gegenüber ihren Sprösslingen aufgrund der Sprache, dem Habit oder auch Musikgeschmack ist also nicht neu. Jugendsprache ist ein Kodex, mit dem sich Heranwachsende – wie auch mit ihrem Verhalten oder Äußerlichkeiten – bewusst von der Elterngeneration absetzen. Würden junge Menschen kritiklos alles von ihren Eltern übernehmen, gäbe es keine Entwicklung. Und deshalb übernehmen Kinder auch niemals die einstige Jugendsprache ihrer Eltern.

Als Mutter eines heranwachsenden Sohnes und studierte Germanistin verfolge ich seit Jahren interessiert die Wandlung jugendsprachlicher Wortschöpfungen. Was in grauer Vorzeit mal „skurril“ war, mutierte während meiner Schulzeit zum „cool“ und in meiner Studienzeit zum „abgefahren“. Mittlerweile bringt mein Sohn die neuesten Trends mit nach Hause. Nach seinem ersten Schultag auf dem Gymnasium erfuhr ich, dass statt „abgefahren“ nun „krass“ angesagt ist. Jetzt steuert er auf das Abitur zu, und aus „krass“ ist „malle“ geworden. Jugendsprache ist weniger ein Zeugnis geistigen Verfalls, sondern eine phantasievolle Umdeutung von Begriffen. Darin steckt nicht selten auch Kritik. Wenn der Bankautomat „Schottergott“ heißt oder die Rente „Abwrackprämie“, dann ist das auf den ersten Blick respektlos, auf den zweiten Blick hinterfragend. Jugendsprache ist natürlich auch deftig. Leicht distinguiert war ich zunächst, als mein Sohn neulich fragte: „Boah Mami, wo ist die Stoffschere? Diese Arschfaxe nerven!“ Als ich verstand, was er meinte (die Waschanleitungen, die peinlicherweise gerne hinten aus der Hose hängen), hab ich sehr gelacht. Ich fand den Begriff großartig.

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Denglisch – Slots statt Spielautomaten

Bei genauerer Betrachtung besteht die deutsche Sprache aus sehr vielen Fremdworten. Die meisten Begriffe der traditionellen Umgangssprache kommen aus dem Lateinischen und dem Griechischen. Sie haben sich im Laufe der Zeit abgeschliffen. Doch in jüngster Zeit ist eine immer größere Tendenz zur Verwendung von englischen Vokabeln zu beobachten. Dass dann im Denglisch Slots statt Spielautomaten gesagt wird, hat im konkreten Fall den Vorteil, dass die Vokabel viel kürzer und noch dazu international verständlich ist. Und Beats klingt ja wohl auch besser, als wenn man sie deutsch korrekt als Bassklänge bezeichnen würde.

Außerdem kann es ansonsten zu Verwechslungen kommen. Snowboard bedeutet wörtlich übersetzt zum Beispiel Schneebrett. Der Begriff Schneebrett stammt jedoch traditionell aus der Lawinenkunde. Und weiter geht es mit dem Handy. Wer möchte denn dazu schon gern „tragbares Kommunikationsgerät“ sagen? Oder die Flatrate als pauschal bezahlte innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu erbringende Dienstleistung bezeichnen? Ursprünglich gab es Bemühungen, eine internationale Kunstsprache entwickeln und einführen zu wollen. Die aktuellen Trends scheinen das überflüssig zu machen, denn die Übernahme von Fremdworten in den allgemeinen deutschen Sprachgebrauch sorgt auch so dafür, dass in der Verständigung immer mehr sprachliche Barrieren von ganz allein zu Fall gebracht werden. Das trifft nicht nur für das Englische, sondern auch für das Französische zu. Begriffe wie Affaire und ein Gespräch vis a vis zu führen, werden schon seit langer Zeit als völlig selbstverständlicher Bestandteil der deutschen Umgangssprache verwendet.

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Die moderne Sprachentwicklung in Online Casinos

Wem ist es noch nicht aufgefallen, dass die Zahl der Online Casinos stetig wächst. Immer mehr Spielwillige zocken auf diversen Onlineportalen um Gewinne einzuheimsen. Nun gut, da ich auch einige Kollegen habe, die diesem eher zeitverschwenderischen Hobby nachgehen, ich aber auch kein Spielverderber sein wollte, haben wir zusammen einen Abend vereinbart, an dem wir gemeinsam in einem Online Casino beim Pokern gegeneinander spielen wollten. Ich ging davon aus, dass ich mit meinen knappen 40 Lenzen keine Probleme haben werden, bin ich doch selbst im Besitz eines Internetanschlusses und beinahe täglich im Netz unterwegs.

Die Anmeldung und das Einloggen verliefen ohne Schwierigkeiten. Als ich dann das Casino betreten hatte, den Online-Spieltisch meiner Kollegen ausfindig gemacht hatte, wurde ich schon begrüßt: „UR2L8“. Antwort meinerseits: „Ich wünsche auch allen einen guten Abend!“ Der Kommentar ließ nicht lange auf sich warten: „LOS!“ „Auch gut“, dachte ich mir, „dann fangen wir halt an, wenns so eilig ist.“ Nach ein paar Spielrunden kam von einem Kollegen eine Nachricht: „BBIAB“. „Bier ist immer gut, ich hol mir auch eins,“ gab ich zurück. Als ich mir mein Bier geholt und mich wieder vor den Rechner gesetzt hatte, las ich den Kommentar eines Kollegen: „Hast du überhaupt eine Ahnung, was das alles heißt? Nicht Bier, das heißt Bin gleich wieder da und UR2L8 heißt du bist zu spät . Wohl noch nie was von Chatsprache gehört?“ „Nein,“ tippte ich verlegen ein „es ist schon spät, ich will morgen fit sein.“ „GN8“ kam zurück. Ich hab mich nie wieder mit meinen Kollegen zu so einer Aktion verabredet. Ich möchte mit meinem Gegenüber normal Kommunizieren und nicht Sätze wie „Hi, TGIF. JFYI 10S-Treff TN8 @8. TTYL. CUL8R, Eoc.“ um die Ohren gehauen bekommen.

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Linguistische Olympiade

Die Internationale Linguistische Olympiade: Hier testen Schüler ihre Kenntnisse in einem sportlichen und kompetitiven Rahmen.
Die Internationale Linguistische Olympiade, abgekürzt ILO, gehört zu den Internationalen Wissenschaftsolympiaden, die auch unter der Abkürzung ISO bekannt sind. Das sind jährliche Wettbewerbsveranstaltungen für die besten Schüler der Gymnasien oder von den dem Gymnasium entsprechenden Schulen der teilnehmenden Länder. Seit 2003 gibt es die Internationale Linguistische Olympiade als eigenständige und unabhängige Veranstaltung im Rahmen dieser internationalen Schulwissenswettbewerbe.

Schon zweimal war Russisch offizielle Sprache bei der Internationalen Linguistischen Olympiade.
2003 fand die erste Internationale Linguistische Olympiade in Borovetz in Bulgarien statt. Für das Jahr 2004 wurde Moskau als Austragungsort bestimmt. Im Jahr 2005 ging es dann in die Niederlande, nach Leiden. Später, im Jahr 2006, wurden die Linguistischen Olympiadespiele in Tartu, in Estland, durchgeführt. Schließlich entschied man sich im Jahr 2007 abermals für einen russischen Austragungsort: St. Petersburg wurde so nach Moskau die zweite russische Stadt, der die Ehre zukam, die Gäste der Internationalen Linguistischen Olympiade zu beherbergen.

Die Teilnehmer haben sechs Stunden Zeit, um fünf unterschiedliche Probleme aus unterschiedlichen Bereichen zu bearbeiten.
Der Wettbewerb ist so aufgebaut, dass jeder Teilnehmer sechs Stunden Zeit für die Bearbeitung von fünf Problemen aus den Kernforschungsbereichen der Linguistik hat. Es gibt auch spezielle Aufgaben zum Lösen in Teamarbeit. Sowohl Fähigkeiten auf dem Gebiet der theoretischen und mathematischen Linguistik als auch Kompetenzen im Bereich der angewandten Linguistik sind hilfreich für den Wettbewerb. Die Fragestellungen können mit Phonetik, Semantik oder auch Syntax oder anderen Fragen zu tun haben.

Bei der ILO in St. Petersburg ging es zum Beispiel um Blindenschrift, die bolivianische Minderheitensprache Movima, Georgisch, Probleme eines Briefwechsels in Türkisch und genealogische Beziehungen der hawaiischen Sprache der berühmten Inseln im Pazifik.

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Die Sprachentwicklung im Internet

Die deutsche Sprache ist eigentlich eine sehr vielseitige, hochwertige und ausgesprochen gehobene Sprache, doch von diesen ganzen Attributen ist im Bereich des Internets nicht mehr viel übrig.

Die modernen Medien wie auch das Internet machen unsere Sprache regelrecht kaputt. Ich verstehe selbst nicht, wie es zu dieser drastischen Sprachentwicklung im Internet kommen konnte, doch bin ich selbst ein Teil davon. Jeder, der im Internet unterwegs ist, E-Mails schreibt, Online Shopping betreibt oder aber chattet ist an dieser Sprachentwicklung im Internet beteiligt.

Ganz besonders deutlich ist die Sprachentwicklung im Internet, wenn man soziale Netzwerke wie Facebook und Co. betrachtet. Hier wird auf Rechtschreibung fast gar kein Wert mehr gelegt. Groß- und Kleinschreibung sind Fremdwörter und Abkürzungen sind an der Tagesordnung. Auch Wortneuschöpfungen und Neologismen weisen auf eine enorme Entwicklung der deutschen Sprache im Internet.

Ich persönlich komme mit dieser Sprachentwicklung im Internet ganz gut klar, denn ich bin ein Teil davon, ich bin damit aufgewachsen und lerne jeden Tag Neues dazu. Doch wie sieht es mit meinen Eltern aus? Klar, auch sie Surfen von Zeit zu Zeit im Netz, doch sind ihnen Worte, wenn man sie überhaupt als Worte bezeichnen kann, wie “LOL” oder “HAND” total fremd. Aus “HAND” würden sie möglicherweise das Körperteil und somit die Hand deuten, jedoch würden sie niemals auf die Idee kommen, dass “HAND” für “have a nice day” und somit als Verabschiedung für “einen schönen Tag noch” steht.

Im Internet werden immer mehr Verben aus dem Englischen “eingedeutscht” und bei Worten, die auf “en” enden, wird gerne mal das “e” weg gelassen, sodass aus “lesen” einfach mal “lesn” wird und Worte wie “gucken” werden unter Umständen auch als “kuken” geschrieben. Alles in Allem ist es zwar gut, dass viele neue Begriffe in die deutsche Sprache aufgenommen werden, jedoch finde ich die “Vergewaltigung” der deutschen Sprache im Internet wirklich schade.

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Sprachentwicklung Deutsch

Sprachentwicklung Deutsch

Die Entwicklung der deutschen Sprache geht immer mehr zum Umgangssprachlichen. Besonders mit als Nachhilfelehrerin in Deutsch fällt dies vermehrt auf. In den ersten Klassen lernen die Kinder zunächst, die Worte so zu schreiben, wie sie sie sprechen. Daher werden vermehrt Rechtschreibfehler gemacht, die vorerst nicht korrigiert werden. Dies geschieht erst in den späteren Schuljahren, wodurch viele Kinder sich nur schwer an die korrekte Schreibweise gewöhnen. Doch nicht nur das Schriftbild, auch die Aussprache verschlechtert sich. Viele Endungen werden gar nicht mehr oder stark verändert ausgesprochen, was bereits durch die Eltern vorgelebt wird. Durch die Hektik der heutigen Zeiten sowie die Vernachlässigung der eigentlich wichtigen Werte kommt die sprachliche Entwicklung meist kürzer als gewollt. Zudem erhält das so genannte “Denglisch” immer mehr Einzug in deutschen Wohnräumen. Die deutsche Sprache wird, sogar von hochoffizieller Seite, immer mehr mit englischen Wörtern vermischt, wodurch auch die Korrektheit von Aussprache und Schriftbild unwichtiger erscheint. Zumindest bei Jugendlichen gewinnen Slang-Ausdrücke immer mehr an Bedeutung, meist ist es sogar so, dass, je ungenauer die Aussprache, desto beliebter der Teenager ist. Meine Nachhilfeschüler lernen von mir, die einzelnen Wörter so genau wie möglich zu lesen, damit sich die korrekte Schreibweise möglichst gut einprägt. Auch bei Vorlese-Übungen achte ich immer darauf, dass die Worte genau artikuliert werden. Eine zu übertriebene Aussprache ist allerdings kontra-produktiv, da hierdurch auch das genaue Gegenteil der gewünschten Wirkung eintreten kann. Die Kinder verziehen Konsonanten und Vokale und verschlechtern dadurch ihre Aussprache. Vielfach habe ich allerdings beobachtet, dass besonders die Kinder eine schlechtere Rechtschreibung und Aussprache haben, bei denen auch die Eltern nur undeutlich sprechen. Daher ist es mir besonders wichtig geworden, in Gegenwart von Kindern vermehrt auf meine Aussprache zu achten.

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